Über den Künstler
Großformatige Leinwände sind sein bevorzugtes Medium: Malte Hein ist Maler und ausgebildeter Grafiker. Aus der eher kleinteiligen Illustration kommend, widmet er sich seit 2020 fast ausschließlich der Öl- und Acrylmalerei.
Seine oft kargen, obskuren Figuren und Landschaften lassen Raum für düstere Ahnungen, ohne jedoch das wenige Licht voreilig ganz zu löschen. Themen wie Zeit, Begegnungen und Einsamkeit betreten immer wieder die Bühne, werden aber selten explizit dargestellt. Was bleibt, sind Widersprüche und mehrdeutige Stimmungen, mit denen die Betrachtenden allein gelassen werden.
Im September 2021 wurde sein Gemälde Generationen auf der virtuellen Ausstellung New Era von artnumber23 gezeigt.
Seine erste Solo-Ausstellung fand im April 2022 unter dem Namen AUFRISS – Zeit, Landschaft, Familie in Berlin statt. Ausgehend von gezielt geführten Gesprächen mit Verwandten und Nachforschungen in seiner Familiengeschichte präsentierte Malte dort zwölf Ölgemälde aus den letzten zwei Jahren.
Im November 2023 folgte dann seine zweite Ausstellung Wo sind alle? in Freiburg. Neue Werke, vereinzelt auch Originale aus der AUFRISS-Ausstellung, sowie gerahmte Drucke wurden zwischen November 2023 und März 2024 ausgestellt. Allen gemein war ein vages Gefühl der existenziellen Einsamkeit, ob als Teil einer Gruppe oder alleine.
2024 begann seine künstlerische Auseinandersetzung mit Christa Wolfs Kassandra-Erzählung, die zu einem Zyklus von insgesamt 12 Bildern wurde. Das Werk Idaberg wurde für die Gruppenausstellung Metamorphose in der Zitadelle Spandau ausgewählt, Teile des Zyklus wurden in verschiedenen Kontexten ausgestellt, u.a. als Begleitung des 10 Jährigen Jubiläums der Christa Wolf Gesellschaft in Berlin.
Neben seiner Arbeit am Kassandra-Zyklus stellte Malte Hein im Mai 2025 eine Reihe Gemälde unter dem Titel Nah und fern in der Charité Campus Benjamin Franklin aus. Hintergrund war das Engagement des Netzwerks „Kunst und Medizin“, das die Verzahnung und Förderung von Angeboten im klinischen Kontext vorantreibt.
2026 ist schließlich die Arbeit am Kassandra-Zyklus fertig gestellt und wird im März in Berlin, in den Räumen der Galerie Fantom, sowie im Oktober im polnischen Gorzów Wielkopolski, Christa Wolfs Geburtsort, mit allen 12 Werken präsentiert.
Als @maltehein.de stellt er auf Instagram aus.
Bei Interesse an Objekten oder Auftragsarbeiten, gerne eine Nachricht unter „Kontakt“ schreiben oder per Mail an kontakt ·at· maltehein.de